Alle Freeride-Festival-Filme 2011

Tribute to Tommy Brunner
(René Eckert, 2006), 8 Min.
Ein Kurzfilm zum Gedenken an den 2006 in einer Lawine verunglückten Innsbrucker Freeride Pionier Tommy Brunner. Als alle anderen österreichi- schen Snowboarder noch die Slalomstangen schubsten oder sich in der Halfpipe abmühten, war er schon mit großen Filmteams in Alaska unter- wegs, um seinen Traum zu verwirklichen. Der erste professionelle österreichische Freerider.




Path of Roses
(Marcel Karp, Eva Walkner, 2011), 25 Min.
Eva Walkner aus Kuchl und Katharina Schuler aus St. Anton am Arlberg machen sich auf den Weg zu einem der schönsten Freeride-Gebiete der Welt, dem vorderen Himalaya, nach Kashmir. Der Skiort Gulmarg liegt nahe der pakistanischen Grenze und der „Line of Control“. Sie treffen auf bewaffnete Soldaten, die weltweit höchste Gondel, freilaufende Affen und auf meterhohen Kashmiri-Powder.




Snowgirls Freeride Team Fieberbrunn
(Snowgirls, 2011), ca. 5 Min.
Mit einem filmischen Kurzbeitrag stellt sich das Snowgirls Freeride Team aus Fieberbrunn vor. Unterstützt von den Fieberbrunner Bergbahnen sind die 18 Mitglieder der Gruppe Freerider von ganzem Herzen. Sie lieben die Natur und die Berge und es macht Ihnen nach eigenen Angaben Spaß, „vor lauter Powder mit dem Schnorchel die Tiefschneehänge befahren zu müssen“ ...



FWT Fieberbrunn 2011
(Stefan Tauber / Ramon Rigoni, 2011), 24 Min.
Im Winter 2011 war in Österreich der Auftakt für die weltweit einzige Freeride-Tour, die Freeride-World-Tour. Seit dem nunmehr 8-jährigem Beste- hen dieser Weltmeisterschaftstour war es erstmals gelungen mit Fieberbrunn einen österreichischen Austragungsort neben so namhaften Orten wie Chamonix, St. Moritz und Sochi in den Tour-Kalender aufgenommen zu bekommen. Ein Report über den Event vom März 2011.




Albatross Exhibitionist
(SkeletonSea / Freiluftdoku, 2011), 8 Min.
Ein Film von Künstlern, allesamt aus der Surfszene. Sie machen mit einer Kunstinstallation aus angeschwemmtem Müll auf eine der verheerenden Auswirkungen unseres Plastikkonsums aufmerksam, die Bedrohung der weltweit größten Albatross-Population von Midway Island.




Ready for Powder?

(Harry Putz / Bernhard Freinademetz, 2003), 8 Min.
In diesem Kurzfilm versuchen die Filmemacher den Reiz des „Powderns“ der Bedrohung gegenüberzustellen, mit der man auf ungesicherten Abfahr- ten stets konfrontiert ist. Lawinen! Die während einer Personenverschüttung gemachte Nahaufnahme führt beim Betrachter nicht nur zu einem höheren Pulsschlag, sondern zeigen auch sehr nüchtern den Ernst der Bedrohung.




A History of Snow
(Matthias Mayr, Matthias Haunholder, Allard Faas, 2011), 43 Min.
Wir schreiben das Jahr 2053, die Klimaerwärmung auf der Erde hat zu einem massiven Anstieg des Meeresspiegels geführt. Die Pole und Gletscher sind allesamt geschmolzen, seit mehr als 30 Jahren hat es auf der Erde nicht mehr geschneit. Ein junger Filmemacher findet eine sehr alte Kamera. Darauf gespeichert sind Ski-Action-Aufnahmen aus längst vergangenen Zeiten. Der junge Mann macht sich auf, um herauszufinden, ob die Skifahrer auf dem gefundenen Film noch am Leben sind..



Soultrip Argentina
(Martin „McFly“ Winkler / Hanno Mackowitz, 2011), 25 Min.
Martin „McFly“ Winkler, international bekannter Freerider mit Bregenzer Wurzeln, machte vor zehn Jahren, vor dem Beginn seiner er- folgreichen Sportler-Karriere eine ausgedehnte Reise durch die argentinischen Anden. Die Bilder der Stimmungen und Begegnungen von damals sind für ihn unvergesslich und haben sich fest in seinem Gehirn verankert. Nach vielen Wintern auf der Suche nach optimalen Freeride-Lines und bestimmt vom Motto „Höher, Schneller, Weiter“ kehrt McFly mit den Freunden Björn Heregger und Max Zipser dorthin zurück, wo er zu seinem Weg inspiriert wurde. Die drei lassen sich in die südamerikanische Mentalität fallen und werden von den tief verschneiten, aber zum Teil noch aktiven Vulkanen in ihren Bann gezogen...




Sonne über dem Arlberg („Der Weiße Rausch“, Ausschnitte)
(Arnold Fanck, 1931), 10 Min.
In einem der berühmtesten Skifilme aller Zeiten, der seinerzeit maßgeblich dazu beitrug, Skifahren als Sport und den Arlberg als Ski- gebiet populär zu machen, flüchten Leni Riefenstahl und Hannes Schneider als „Füchse“ vor ihren Verfolgern, denen sie mit Geschick entkommen. Auch heute noch beeindruckt die später oft kopierte filmische Inszenierung der zum Teil akrobatischen Skiszenen.




Check your Risk
(Lothar Hofer / Martin Sochor, 2011), 30 Min.
Die Lawinengefahr ist die Schattenseite des Skifahrens und Snowboardens im freien Skiraum. Wie sich Profis damit auseinandersetzen und sich auf einen Skitag im Gelände vorbereiten, zeigt dieser Film. Es sprechen im Film bekannte Akteure wie Andrea Binning, der mehrfache Freeride Snowboardweltmeister Xavier De Le Rue, der aktuelle Weltmeister Mitch Tölderer und viele andere über ihre persönlichen Erfah- rungen mit Lawinen und machen auf die Wichtigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, aufmerksam.




Albatross Exhibitionist
(SkeletonSea / Freiluftdoku, 2011), 8 Min.
Ein Film von Künstlern, allesamt aus der Surfszene. Sie machen mit einer Kunstinstallation aus angeschwemmtem Müll auf eine der verheerenden Auswirkungen unseres Plastikkonsums aufmerksam, die Bedrohung der weltweit größten Albatross-Population von Midway Island.




Hike3
(Stefan Tauber / Mitch Tölderer, 2011), 25 Min.
Nach der anstrengenden Freeride World Tour 2011 fahren vier österreichische Freerider, Bibi Pekarek, Mitch Tölderer, Stefan Häusl und Björn Heregger, nach Norwegen, um bei ihrem Sport, außerhalb des Wettkampfs Entspannung zu finden. Aufstiege werden aus eigener Kraft zurückgelegt und überhaupt wollen die vier zu dem zurück, was für sie die Faszination des Freeridens ausmacht – sportliche Leidenschaft, Naturerlebnis und das alles ohne Leistungs- und Zeitdruck.




Fabian Lentsch und Jochen Mesle
(2011), ca. 5 Min.
Mit diesem Beitrag stellen sich zwei Innsbrucker Nachwuchsfreerider vor: Der 17-jährige Fabian Lentsch war im vergangenen Winter bei den Junior-Contests zwischen Neuseeland und Österreich höchst erfolgreich und will sich in diesem Jahr als jüngster Rider überhaupt für die Freeride World Tour qualifizieren. Sein Freund und Reisepartner Jochen Mesle ist etwas freestyle-orientierter und hat auch schon einiges an Erfahrungen mit Film und Foto im Rucksack.



Heimvorteil
(Daniel Regensburger, Patrick Huter, 2011), 18 Min.
In „Heimvorteil“ zeigen drei junge Freerider – Skifahrer Daniel Regensburger, Telemarker Michael Trojer und Snowboarder Alexander Hoff- mann –, dass man nicht weit fahren muss, um den Pulverschnee wirbeln zu lassen. Dass die beiden letzten Winter schneearm waren, hat ihrer Leidenschaft keinen Abbruch getan: Dazu die Akteure: „Wir haben zwei Wintersaisonen gefilmt und haben trotz zweier schlechter Winter atemberaubende Pulverschneeaufnahmen gemacht und unvergessliche Abfahrten gehabt. Dass die Tiroler Berge in guten Wintern mit den besten Pulverschneegebieten der Welt mithalten können, ist bekannt. Wir zeigen, dass man mit dem „Heimvorteil“ auch bei wenig Schnee viel Spaß haben kann.“